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Begegnung schafft Vertrauen: Schüler treffen Daniel Alter und Ender Çetin

Im Beisein von Innensenator Frank Henkel MdA, CDU, besuchten Schüler der Mierendorff-Grundschule am 18.2.2015 das Centrum Judaicum und die Synagoge in der Oranienburger Straße.

Das Gespräch mit Rabbiner Daniel Alter und Ender Çetin, Vorstandsvorsitzender Şehitlik-Moschee, soll dazu beitragen, Vorurteile der Sechstklässler abzubauen. Gideon Joffe, Vorstandsvorsitzender Jüdische Gemeinde zu Berlin, hieß die Schüler willkommen.

Henkel nahm Bezug auf konkrete gewalttätige Übergriffe in der Stadt: „Ich habe mich gefragt: Was ist eigentlich der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält?“ Deshalb sei es ihm wichtig, direkt mit jungen Menschen zu sprechen. „Jedes Gespräch ist ein kleiner Mosaikstein, der dazu beitragen kann, dass wir das friedliche Miteinander in unserer Stadt besser gestalten können.“

Nach einem Gespräch der Schüler mit Ender Çetin, Frank Henkel und Daniel Alter zeigte dieser Synagoge und Gebetsraum. Vor Ort beantwortete er die Fragen der 23 Schüler, unter anderem zur Tora.

Anlass für die Begegnung: Als im Unterricht die großen Weltreligionen behandelt wurden, war es an der Charlottenburger Schule zu antisemitischen Äußerungen gekommen. Die Lehrkräfte suchten daraufhin Unterstützung bei meet2respect, einem Projekt des Vereins Leadership Berlin – Netzwerk Verantwortung. Im Rahmen von meet2respect besuchten Daniel Alter und Ender Çetin gemeinsam die Klasse und diskutierten mit den Schülern über Integration und Religion. Die Begegnungen sollen den Abbau von Intoleranz, Diskriminierung und Gewalt fördern.

Jutta Meutzner, evangelische Religionslehrerein an der Mierendorff-Grundschule und Mitinitiatorin der Begegnung: „An der Mierendorff-Grundschule gibt es wöchentlich eine Stunde Soziales Lernen. Wir versuchen, interkulturelles Miteinander zu trainieren.“ Im Zuge des meet2respect-Projektes musste sie feststellen: „Fast alle Schüler haben massive Diskriminierungserfahrungen.“ Meutzner betont: „Auch in der alltäglichen Schulkultur muss deutlich werden: „Diese Schule empfindet Vielfalt nicht als Problem, sondern als Reichtum.“ Sie ist überzeugt: „Begegnungen sind notwendig, damit wir in dieser Stadt friedlich zusammenleben können.“

Die Schüler waren begeistert und freuen sich auf das dritte Treffen mit Daniel Alter und Ender Çetin: dieses wird in der Şehitlik-Moschee stattfinden. „Ich würde es gut finden, wenn mehr Schulen das machen, was wir machen“, resümierte die Schülerin Elif. 

Weitere Informationen zum Projekt:
www.mierendorff-grundschule.de/aktuelles/vorurteile_nein_denke/index.html

Pressekontakt:
Stephanie Walter
Evangelischer Kirchenkreis Charlottenburg-Wilmersdorf
Öffentlichkeitsarbeit
Wilhelmsaue 121
10715 Berlin
Telefon: (030) 74 74 04 92
Fax: (030) 86 40 90 40

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